(85) Gefahrenguteinsatz Ostseemolkerei

  • Einsatzdatum:
  • 28.06.2019
  • Einsatzort:
  • Wismar - Ostseemolkerei
  • Einsatzart:
  • Katastrophenschutz - Gefahrengut
  • Weitere Einheiten:
  • Berufsfeuerwehr Wismar, Berufsfeuerwehr Schwerin, Gefahrgutzug des Landkreises Nordwestmecklenburg, Dekonzug des Landkreises Nordwestmecklenburg, Erweiterter Löschzug des Landkreises Nordwestmecklenburg, Betreuungszug des Landkreiseses Nordwestmecklenburg (Malteser Hilfsdienst), Freiwillige Feuerwehr Wismar Friedenshof, Freiwillige Feuerwehr Dassow, Freiwillige Feuerwehr Dorf Mecklenburg, Freiwillige Feuerwehr Neubukow, Freiwillige Feuerwehr Neuburg, Freiwillige Feuerwehr Neukloster, Freiwillige Feuerwehr Rehna, Freiwillige Feuerwehr Selmsdorf, Freiwillige Feuerwehr Warin, SB des Katastrophenschutzes des Landkreises Nordwestmecklenburg, Kreisfeuerwehrzentrale Nordwestmecklenburg, Polizei, Rettungsdienst

Einsatzbericht

Am Morgen wurden wir im Zuge des Katastrophenschutzzuges zur Ostseemolkerei nach Wismar alarmiert. Das Gaswarnsystem der Molkerei schlug Aufgrund eines Ammoniaklecks Alarm. Die ersten Kräfte vor Ort alarmierten nach einer Lageerkundung auf Grundlage der sogenannten GAMS Regel (Gefahr erkennen, Absperren, Menschen retten, Spezialkräfte alarmieren) weitere Spezialkräfte des Landkreises nach. Nach unserer Ankunft wurden wir von der Einsatzleitung einem Bereitstellungsraum zugeteilt, von hier aus werden Kräfte nach Bedarf an die Einsatzstelle abgerufen. Als Teil des erweiterten Löschzuges des Landkreises Nordwestmecklenburg war es vor Ort unsere Aufgabe eine Löschbereitschaft um die Gefahrenstelle sicher zu stellen. Weitere Einheiten des Katastrophenschutzzuges wie der Dekonzug, der Gefahrengutzug nahmen umgehend die Arbeit auf. Desweiteren stellten wir CSA-Träger deren Aufgabe es war Messungen durchzuführen und das Leck zu lokalisieren und abzuschieben. Ebenfalls wurde der Betreuungszug an die Einsatzstelle alarmiert, deren Aufgabe es war, alle Einsatzkräfte mit Essen und Getränken zu versorgen. An dieser Stelle ein riesen Dank an die Kameraden des Betreuungszuges die sogar mit Eis und frischer Melone bei den heißen Temperaturen für Abkühlung sorgen konnten. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit den Molkereimitarbeitern sowie einer Spezialfirma, konnte das  Leck durch die Kameraden unter CSA ausfindig gemacht und verschlossen werden. Immer wieder wurden Messungen durchgeführt bis dann Entwarnung gegeben werden konnte, die Messwerte sanken nach dem das Leck geschlossen wurde auf Normalwerte ab.

 

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