(34) Großbrand Torfwerk Breesen

  • Einsatzdatum:
  • 11.04.2019
  • Einsatzort:
  • Breesen - Torfwerk
  • Einsatzart:
  • Brandbekämpfung - Bebäudebrand max. 3 Geschosse
  • Weitere Einheiten:
  • FFw Roggendorf, FFw Rehna, FFw Kneese, FFw Demen, FFw Holdorf-Meetzen ,FFw Krembz, FFw Mühlen Eichsen, FFw Veelböken, FFw Lützow, FFw Dassow, FFw Schönberg, FFw Selmsdorf, FFw Wismar, FFw Brüsewitz, FFw Wedendorfer See, FFw Hanshagen, FFw Klütz. FFw Herrnburg, FFw Schlagsdorf, FFw Rieps, FFw Klein Salitz, THW Gadebusch, Erweiterter Löschzug NWM, Amtswehrführung, Kreiswehrführung, Fachberater Landkreis, Stellv. Landrat, Rettungsdienst, Polizei, Brandursachenermittlung, Betreuungszug LK NWM, Sanitätszug NWM, Ordungsamt, Presse

Einsatzbericht

In den frühen Morgenstunden wurden wir gemeinsam mit der FFw Roggendorf nach Breesen alarmiert. Auf dem Betriebsgelände des dort ansässigen Torfwerkes war ein Feuer in einer der Werkshallen ausgebrochen. Schon auf der Anfahrt konnten die hohen Flammen aus der Ferne wahr genommen werden. Vor Ort wurden wir durch den Einsatzleiter der FFw Roggendorf in die Lage eingewiesen und informiert das die ersten Teile der Halle bereits im Vollbrand stehen. Aufgrund der hohen Brandlast breitete sich das Feuer schnell auf die umliegenden Hallen aus. Umgehend wurden weitere Kräfte aus den umliegenden Ortschaften an die Einsatzstelle alarmiert. Da bereits zu diesem Zeitpunkt klar war, dass wir eine große Anzahl Atemschutzgeräteträger und Technik benötigen, wurde der Erweiterte Löschzug des Landkreises Nordwest Mecklenburg alarmiert. Über unseren ELW1 wurde die Einsatzleitung gebildet, diverse Führungskräfte wie Amts und Kreiswehrführung sowie der Stellv. Landrat und weitere Kräfte des Landkreises standen als Fachberater zur Stelle. Der Einatz wurde in mehrere Abschnitte, wie Brandbekämpfung, Wasserentnahmestelle etc. eingeteilt  und diese in einer Lagekarte festgehalten. In Regelmäßigen Abständen kamen die Abschnittleiter zusammen um die weitere Einsatztaktik zu besprechen. Mit Radladern musste die Brandlast aus den Hallen abgefahren und abgelöscht werden. Da ein sicheres arbeiten an den Hallen nicht mehr gesichert war, wurde das Technische Hilfswerk mit ihrem Einsatzstellen Sicherungssystem alarmiert, dieses System schlägt Alarm sollten sich Teile der Hallenkonstruktion bewegen. Die stetige Wasserversorgung wurde über einen auf dem Gelände befindlichen Löschteich hergestellt, da dieses Wasser aber begrenzt war, wurde durch Landwirte ein Pedelverkehr gefahren um diesen Löschteich zu befüllen. Zum späteren Zeitpunkt wurde durch die Landwirte eine Leitung aus Roggendorf über 4 km verlegt und Wasser aus einem Löschbrunnen in den Teich gepumpt. An dieser Stelle einen Großen Dank an die Landwirte! Für die Versorung der Einsatzkräfte wurde der Betreuungszugs des Landkreises alarmiert, sodass alle Kameraden mit kalten oder warmen Getränken und einem Mittagessen versorgt wurden. Nach gut 12 Stunden wurden die letzten Kräfte unserer Wehr aus dem Einsatz ausgelöst.

 

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